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Mittwoch, 12. September 2007 von Rubina

Bestimmt habt ihr über den Bau einer Moschee in Köln gehört. Ich verstehe einfach diese Diskussionen und Proteste nicht. Sogar bekannte Publizisten wie Ralph Giordano äußern sich darüber bzw. sprechen sich gegen den Bau einer Moschee.
Was ist das Problem, wenn eine Moschee in Köln entsteht? Alle reden von Integration, es darf keine Parallelgesellschaften entstehen, jeder hat die demokratische Verfassung etc. zu akzeptieren. Aber wenn es wirklich um die Sache geht, vergessen alle ihre Prioritäten und ihre Forderungen.
Im Grundgesetz ist die Religionsfreiheit verankert. Was passiert, wenn für eine Religion, wie der Islam, eine Moschee wichtig ist. Ist, wie die geplante Moschee in Köln, nicht eine Alternative zu ehmaligen Fabrikgebäuden oder Lagern, die zu Moscheen umfunktioniert sind.

 Hört Euch das mal an, sehr spannend!

Medium: www.youtube.com

15 Antworten “Moscheebau - Nein Danke?”

  1. Hi Rubina,
    wie kommst du darauf das die Verhüllung der Frau in dem Artikel ein Thema ist..?
    Es werden lediglich verhüllte Frauen gezeigt und das ist für die Deutschen “das” Symbol der Islams, das kann man nicht leugnen!

    Desweiteren glaub ich das die Integration auch daran scheitert das einige, NICHT alle, sich gar nicht integrieren wollen, sie wollen lieber Ihre eigene Kultur importieren… und da liegt auch die Angst der Deutschen. Die Deutschen wollen Ihre eigene Kultur beibehalten und nicht die islamistische aufgedrückt bekommen!

  2. Weil Ehrenmorde und die Verhüllung usw. ein grosses Thema sind, welches den Islam einerseits unglaubwürdig sich selbst gegenüber erscheinen lässt, wenn der Islam so eine tollerante Religion ist wieso kommt sowas vor mit Billigung der Türkischen regierung zB das in der Türkei existente Kopftuch Verbot was nicht durchgesetzt wird? Fremd und Abschreckend für die Deutschen. Unterhält man sich mit einem Muslim über Religion muss man sich jedesmal etwas über die Kreuzritter anhören wird aber verteufelt wenn man den Islam annährend mit dem Djihad in verbindung bringt. Natürlich ist es Unsinn türkische Jugendliche die einen auf der Strasse bedrohen mit dem islam gleich zusetzten (wie es diese Frau im Beitrag tat), aber es ist ebenso idiotisch zu behaupten das dies eine kleine Moschee werde denn man muss die Anzahl der Muslime in relation zu den Deutschen sehen. Hinzukommt das die Religionsfreiheit nicht den bau von irgendwelchen glaubens Einrichtungen sichert sondern bloß die staatliche akzeptanz und tolleranz jedem Glauben gegenüber. Ich bin nicht gegen den bau dieser Moschee auch wenn es verdächtig danach aussieht das es den Verantwortlichen wichtig ist ein Pendant zum Kölner Dom zu errichten.

  3. Hallo an alle,
    ich möchte nur kurz oder lang was zum Bericht zum Besten geben.
    Ich frage mich manchmal, und da kommen wir zu Rubinas Frage: Was ist Integration?, ob die Menschen hier in Deutschland nun wirklich leben sollen und sich eine Existenz aufbauen oder sollen sie hier nur einen Lebensabschnitt verbringen? Ich finde, manche Politiken (diese Pluralform gibs bestimmt nich) haben da ganz unterschiedliche Konsequenzen, die sich dann auch noch wiedersprechen. und wenn jemand eine Moschee bauen möchte, ist das erstmal für mich das Zeichen, das er hier in Deutschland angekommen ist und sich gerne eine Existenz aufbaut. da manche Menschen nun einmal Muslime sind, bauen sie natürlich Moscheen. und an der diskussion, die sich daran hochzieht, wie hoch das minarett sein darf, sehe ich, dass es scheinbar nicht um die Moschee geht.
    Daher ist doch ein Schritt schon gemacht: die Bürgersprechstunden. Und da sollte einfach darüber gesprochen werden, warum sich Bürger von einer muslimischen Gemeinde (oder einer Gruppe von Migranten) bedroht fühlen. Ist es wirklich eine reale Bedrohung (Prügel, Beschimpfung) oder nur die Angst, seine eigene Identität in solcher Vielzahl von Identitäten zu verlieren? Solch eine Auseinandersetzung ist schmerzhaft, aber würde viel mehr bringen, als nur immer über Symbole zu reden wie Moscheen oder das Kopftuch.
    Und… ich denke, Deutschland wird ein Einwanderungsland (auch wenn die Politiker das nicht wahr haben wollen) und es gibt meiner Meinung nach noch eine christliche Tradition, aber die steht nicht im Gegensatz zu einer multikulturellen Gesellschaft, in der sich alle Nationalitäten wie auch Religionen und Nicht-Religionen tummeln.

  4. Hi Rubina,
    man kann Moscheen auch abschotten. Aber ich habe in einem Artikel gelesen, dass diese MOschee nicht nur eine Moschee werden soll , sondern eben auch ein Zentrum mit Läden , Friseur, Unterrrichts- und KOnferenzräumen. Ich glaube, das wurde auch in dem Bericht gesagt. Die anderen bürger Kölns scheinen das als ein Zeichen einer Parrallelgesellschaft zu deuten, da das vielleicht räumlich gesehen abgeschlossener ist als auf der Straße. Was die Leute vielleicht nicht wissen, ist, dass das kein Zeichen einer Abschottung ist, sondern einfach die Tradition einer Moschee, dass dort eben noch viele andere Dinge sind, als nur Gebetsräume. In anderen etwas größeren Moscheen ist es genauso. Der Laden gleich nebenan, ein Cafe in der Moschee und ein Bücherladen oder ein Friseur etc. Ein Ort der Begegnung und des Alltags eben.
    Jetzt liegt es in der Verantwortung der muslimischen Gemeinde in Köln, dass dieser Ort, wenn die Moschee hoffentlich doch noch gebaut wird, nicht als ein abgeschlossener Ort wahrgenommen wird. Es braucht viel Öffentlichkeitsarbeit, um einfach alle interessierten Menschen mit einzubinden (und ihnen das Befremden zu nehmen), sodass die Moschee zum gesellschaftlichen Leben einen Beitrag leistet. Aber ich habe den Imam schon so verstanden, dass das auch vorgesehen ist.

  5. Ich sehe es genau so, wie du liebe Cindy. Ich finde es auch, dass der Bau einer Moschee gerade ein Zeichen dafür ist, dass die Muslime hier leben und sich integrieren möchten. Wir möchten weg von diesen “Hinterzimmer-Moscheen” und uns öffnen. Es ist sehr interessant: einerseits sagt man, die Muslime leben in Parallelgesellschaften und schotten sich ab und andererseits, wenn die Muslime sich öffnen möchte, dann haben alle Angst. Das ist doch schizophren oder nicht?

  6. Hallo Joni,

    Ich finde nicht, dass das Kopftuch ausschließlich ein Symbol des Islam ist. Aber du hast recht, es wird häufig und sehr schnell dazu benutzt, den Islam als rückständig zu diffamieren.
    Ich finde, dass die Definition von Integration nicht ganz klar ist. Meint Integration eher Assimilation, d.h. müssen Leute ihre Kultur und Tradition aufgeben, wenn sie sich integrieren wollen?

  7. Hey Augustinus,

    danke für deine Reaktion.
    Also, Ehrenmord und Verhüllung der Frau (unter Zwang) hat nichts mit dem Islam zutun.
    Geht es nicht velmehr darum, dass ALLE das Recht auf Relgionsfreiheit haben? Warum sollte das nicht für Muslime ebenso gelten, wie für Christen und Juden auch?

  8. Der türkische Vertreter sagt es ja in dem Bericht, dass dieser Bau nicht nur ein Gebetsraum wird, sondern eine Begegnungsstätte sein soll. Natürlich ist die muslimische Gemeinde in Köln aufgefordert, Öffentlichkeitsarbeit zu machen, um die anderen nicht auszuschließen. Doch auch die andere Seite muss bereit sein, sich einbinden zu lassen. Wer wissen möchte, was Muslime machen, geht einfach auf sie zu, sei es der Nachbar, der Gemüsehändler oder Dönerverkäufer und fragt. Genau so sollte es auch andersrum sein. Ist die Religion ein Zufluchtsort und wird damit das “westliche” Leben” negiert? Wieso erwartet man für uns, dass wir uns für eine Sache entscheiden müssen, wieso können wir nicht beides miteinander verbinden?

  9. Ich möchte mich nur kurz und knapp zu dem Thema Moscheebau in Köln äußern:

    Lasst eine kath. Kirche in Anatolien errichten. Gibt bestimmt Probleme.

    Warum heisst Integration Anpassung der Deutschen an andere Kulturen? Wir sind in Deutschland und nicht in der Türkei.

    Multikulturell wird total falsch verstanden.

    Auch Deutsche haben eine Kultur, und die ist nicht generell rechtsradikal.

    Man darf nur nicht sagen deutsch zu sein, schon wird man in die Nazi-Ecke gesteckt. Und davon möchte ich mich deutlich destanzieren.

    Dennoch denke ich eine Moschee hat bei uns nichts zu suchen.

    Wer seine Kultur leben möchte, kann ja in das Land seines kulturellen Ursprungs zurückkehren. Wer zwingt die Moscheebauer in Deutschland zu bleiben?

  10. Hallo Thomas

    Ich glaube die Schwierigkeit bei der Diskussion über Integration liegt darin, dass die Definition dieses Begriffes nicht ganz klar ist. Integration bedeutet doch das Grundgesetz zu akzeptieren und am öffentlichen Leben teilzunehmen. Lesen wir das Grundgesetz, so steht im Artikel 4 Absatz 2: Die ungestörte Religionsausübung wird gewährleistet.
    Somit nehmen die Muslime nur ihr im Grundgesetz verankertes Recht war und dies beinhaltet auch den Bau von Moscheen, natürlich nur im Rahmen von anderen geltenden Gesetzen. Ist daher nicht der Bau von Moscheen ein Zeichen dafür Integration?
    Eine andere Frage wäre, kann der Bau einer Moschee nicht ein Zeichen dafür sein, dass die Muslime angekommen sind und sich anpassen möchten und nach den Regeln dieses Landes leben möchte. So wird doch für den Bau einer Moschee eine Genehmigung seitens der Behörden verlangt, die nach den Gesetzen der Bundesrepublik erteilt werden darf.

  11. Hallo Thomas,
    die sache mit dem zurückgehen in das eigene land gestaltet sich schwierig. denn erstens gibt es eine ganze menge deutsche (mit lauter deutschen vorfahren, die seit ewigkeiten hier leben), die inzwischen muslime werden und gleichzeitig ihr heimatland lieben und hier leben möchten. denn sich iin einer religion wohlzufühlen und in einer kultur, sind zwei verschiedene dinge. so einfach wie man es sich mit den sogenannten ausländern, die oft genug auch schon seit generationen hier leben, macht, und sie nach “hause” schicken will, kann man es sich mit den “richtigen” deutschen nicht machen (denen man ja immer die rechte der deutschen abspricht). die haben nämlich die gleichen rechte, wie die christen, atheisten etc. unter den deutschen. tja, is halt nicht so einfach in einer multireligiösen gesellschaft

    übrigens weiterführende links zum thema und artikel gibt es auf der seite der bundeszentrale für politische bildung: http://www.eurotopics.net/de/magazin/moscheebauten_2007_09/

  12. Aaaaalso liebe Mitbürger ohne Migrationshintergrund,
    alle die, die den Moscheenbau so herrlich beführworten : AUTSCH, haltet ihr nur die Kehle hin wenn der Imam es verlangt.

    Mehr ist dazu nicht zu sagen.

  13. IN der türkei werden auch keine Kirchen gebaut also sollten in Deutschland auch keine moscheen in dem Ausmaß wie in köln gebaut werden. In der Türkei wird das Christentum nicht mal anerkannt .In muslemischen Länder in afrika gibt es sogar Christenverfolgungen…..und auch in der Türkei kam sowas öfters vor.

  14. Der Galube ist die Ursache für Leid und hat mehr Menschen, in der Geschichte der Menscheit, das Leben gekostet als allen Kriegen zusammen. Es gibt nichts gefährlicheres als einen glaubenden Menschen. Ich will einen Moslem nicht mit Terror in Verbindung bringen. Es ist mir egal ob er den Islam falsch oder richtig interpretiert. Er ist auf jeden Fall ein Glaubender und sieht in seiner Opferung nicht das Ende seines Seins, daher ist er SO gefährlich.

  15. Hallo

    Als aller erstes wollte ich von vornerein sagen das keine Probleme mit Ausländer oder anderen Religionen habe aber das hier geht zuweit finde ich. Deutschland soll alles dulden in diesem Fall die Moschee. Aber jetzt mal anders gefragt wenn wir als Christen nur angenommen in der Türke eine Kathedrale oder Kirche bauen wollen bekommen wir zu 99,99% eine absage. So und jetzt sollen wir wieder alles akzeptieren ??? Deutsche Kirchen werden abgerissen und Moscheen die viel kosten aufgebaut …. wo soll das noch einmal enden ?

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